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Verantwortung & Transparenz bei der Esser Gruppe

Willkommen auf unserer Informationsseite zu den rechtlichen, ethischen und technischen Grundsätzen der Esser Gruppe. Hier zeigen wir, wie wir Qualität, Nachhaltigkeit und Verantwortung vereinen – für unsere Kunden, Partner und die Umwelt. Unser Ziel: Ihnen Transparenz über unsere Verpflichtungen zu bieten und Vertrauen durch klare Standards und technische Unterlagen zu schaffen.

Entdecken Sie unser Engagement als Digitaldruckspezialist seit 1905: Wir halten seit Dezember 2024 die EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR) ein, um sichere Produkte zu gewährleisten, und tragen unter der REACH-Verordnung Verantwortung zum Schutz von Gesundheit und Umwelt. Unser Verhaltenskodex stellt ethisches Handeln, Respekt und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt, während unsere technischen Dokumentationen Ihnen detaillierte Einblicke in unsere Prozesse und Produkte bieten. Mit innovativen Lösungen und klaren Werten setzen wir Maßstäbe.

Erfahren Sie mehr über unser Engagement:

Auskunft zur EU-Entwaldungsverordnung 2023/1115 (EUDR)

EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) – Information für Kunden und Geschäftspartner

Die EU-Entwaldungsverordnung (EU Deforestation Regulation – EUDR) ist Teil der europäischen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzstrategie. Ziel der Verordnung ist es, sicherzustellen, dass bestimmte Rohstoffe und daraus hergestellte Produkte, die auf dem EU-Binnenmarkt in Verkehr gebracht oder aus der EU ausgeführt werden, nicht mit Entwaldung oder Waldschädigung in Verbindung stehen.

Die EUDR ist keine freiwillige Zertifizierung, sondern eine gesetzliche Marktzugangsregelung, die produkt- und rollenabhängig gilt.

Aktueller Rechtsstand und Zeitplan

Die EUDR ist am 29. Juni 2023 in Kraft getreten. Nach mehreren Anpassungen und Klarstellungen gilt aktuell folgender Zeitplan:

30. Dezember 2026: Beginn der Anwendungspflichten

30. Juni 2027: Verlängerte Frist für Kleinst- und Kleinunternehmen

Mit der im Dezember 2025 veröffentlichten Änderungsverordnung wurden unter anderem der Anwendungsbeginn verschoben und bestimmte Produktgruppen aus dem Geltungsbereich herausgenommen.

Welche Produkte sind betroffen?

Die EUDR knüpft nicht pauschal an Papier oder Druck, sondern an konkret definierte Produktkategorien gemäß der Kombinierten Nomenklatur (HS-Code).

Druckerzeugnisse (HS-Kapitel 49) z. B. Bücher, Broschüren, Flyer, Beileger oder Loseblatt-Sammlungen → nicht mehr vom Anwendungsbereich der EUDR erfasst

Papierwaren (HS-Kapitel 48) z. B. Verpackungen aus Papier oder Pappe sowie papierbasierte Etiketten → können grundsätzlich weiterhin EUDR-relevant sein

Entscheidend ist dabei stets die Art des Produkts sowie die Rolle des Unternehmens in der Lieferkette.

Unsere Rolle als Druck- und Weiterverarbeitungsdienstleister

Unser Unternehmen stellt überwiegend klassische Druckerzeugnisse her, die dem HS-Kapitel 49 zuzuordnen sind. Für diese Produkte bestehen aktuell keine Verpflichtungen aus der EU-Entwaldungsverordnung.

In Einzelfällen verarbeiten wir papierbasierte Etiketten, die als Rohware von vorgelagerten Lieferanten bezogen werden. In diesen Fällen liegt die EUDR-Verantwortung beim Erstinverkehrbringer des Papiers, nicht beim nachgelagerten Druck- oder Weiterverarbeitungsbetrieb.

Wir erstellen daher keine eigene EUDR-Sorgfaltserklärung (Due Diligence Statement – DDS). Sofern Referenznummern aus der vorgelagerten Lieferkette vorliegen, werden diese im Sinne einer transparenten Dokumentation berücksichtigt.

Materialbeschaffung und Lieferkettentransparenz

Unabhängig von der konkreten Anwendbarkeit der EUDR achten wir bei der Beschaffung unserer Materialien darauf, diese ausschließlich von Lieferanten aus dem europäischen Markt zu beziehen und die jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen einzuhalten.

Die Auswahl unserer Lieferanten erfolgt unter Berücksichtigung der Vorgaben der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) sowie weiterer relevanter regulatorischer Anforderungen.

Zertifizierungen (PEFC)

Unser Unternehmen ist PEFC-zertifiziert. Eine PEFC-zertifizierte Produktion erfolgt ausschließlich auf ausdrücklichen Kundenwunsch. Auch wenn eingesetzte Materialien teilweise aus zertifizierten Quellen stammen, werden Produkte ohne entsprechende Beauftragung nicht als zertifiziert ausgewiesen.

PEFC ist ein freiwilliges Zertifizierungssystem zur nachhaltigen Holz- und Papierherkunft und kein Ersatz für gesetzliche Anforderungen aus der EUDR.

Weiterführende Informationen (offizielle Quellen)

Für detaillierte und verbindliche Informationen zur EU-Entwaldungsverordnung verweisen wir auf die offiziellen Stellen:

Europäische Kommission – EUDRhttps://environment.ec.europa.eu/topics/forests/deforestation/regulation-deforestation-free-products_en

EUR-Lex – Verordnung (EU) 2023/1115https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2023/1115/oj

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)https://www.ble.de/DE/Themen/Wald-Holz/wald-holz_node.html

Bei Fragen zur Einordnung der EUDR im konkreten Einzelfall stehen wir Ihnen gerne für einen fachlichen Austausch zur Verfügung.

Lieferantenmanagement (früher LkSG)

Die Europäische Union (EU) hat im April 2024 das europäische Lieferkettengesetz (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) verabschiedet. Die „benötigten“ Änderungen im deutschen Lieferkettengesetz werden voraussichtlich 2026 erwartet.

ESSER printSolutions stellt dennoch seinen Kunden umfassende Informationen für ein strukturiertes Lieferantenmanagement zur Verfügung. Der Großteil unserer Kunden setzt auf digitale Lösungen, wie Integrity Next.

Auf dieser Plattform pflegt ESSER printSolutions ein Unternehmensprofil.

Neue EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR) seit 13. Dezember 2024

Seit dem 13. Dezember 2024 gilt die neue EU-Produktsicherheitsverordnung (General Product Safety Regulation, GPSR), die die bisherige Richtlinie zur Allgemeinen Produktsicherheit aus dem Jahr 2001 ablöst. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission:
Link zur Europäischen Kommission.

Die von uns in Ihrem Auftrag hergestellten Produkte entsprechen grundsätzlich den Anforderungen der GPSR. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Impressum einen Hinweis mit weiteren Informationen sowie eine elektronische Kontaktadresse enthält.

Benötigen Sie Unterstützung?
Für Ihre Risikoanalyse stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne technische Dokumentationen zur Verfügung. Kontaktieren Sie hierzu einfach Herrn Sebastian Boldt unter s.boldt@esser-ps (#).

Erklärung der Esser Gruppe zur REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

Die REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 regelt seit dem 18. Dezember 2006 die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe in der EU. Sie dient dem Schutz von Gesundheit und Umwelt und schafft ein einheitliches System für alle chemischen Substanzen – egal ob neu, alt, produziert oder importiert. Die Verantwortung für den sicheren Umgang liegt bei der Industrie entlang der gesamten Lieferkette.

Die Esser printSolutions GmbH nimmt ihre Verpflichtungen unter REACH ernst. Wir haben die relevanten Anforderungen frühzeitig geprüft und umgesetzt. Dafür arbeiten wir eng mit unseren Lieferanten (Herstellern, Importeuren und Händlern) zusammen, um alle notwendigen Informationen zu sichern und die Vorgaben einzuhalten.

Unsere Informationspflicht gemäß Artikel 33 REACH
Unsere Druckprodukte gelten unter REACH als „Erzeugnisse“. Sollten diese Stoffe enthalten, die auf der ECHA-Kandidatenliste (SVHC-Stoffe) stehen und in Konzentrationen über 0,1 Masseprozent (w/w) vorliegen, sind wir gemäß Artikel 33 verpflichtet, Ihnen Informationen zur sicheren Verwendung – mindestens den Namen des Stoffes – bereitzustellen.

Nach aktuellem Kenntnisstand enthalten unsere Produkte keine SVHC-Stoffe in meldepflichtigen Mengen. Wir führen Stichprobenanalysen durch und stehen im kontinuierlichen Austausch mit unseren Lieferanten. Sollten sich Änderungen ergeben, informieren wir Sie umgehend und stimmen geeignete Maßnahmen mit Ihnen ab.

Hinweis zu Rohstoffen und Spurenelementen
Die Rohstoffe für unsere Produkte sind technische Materialien und enthalten prozessbedingt Begleitstoffe. Spuren solcher Stoffe können durch Rohstoffe, Herstellung oder zufällige Verunreinigungen entstehen. Eine vollständige Analyse auf alle SVHC-Stoffe ist nicht Teil unserer Standardprüfungen. Aufgrund unseres breiten Sortiments und der Abhängigkeit von Lieferanteninformationen können wir keine rechtsverbindlichen Zusagen über solche Spuren hinaus machen.

Schlussbemerkung
Diese Erklärung basiert auf unserem aktuellen Wissen und den Angaben unserer Lieferanten. Sie dient als technische Information und Beratung. Für Faktoren außerhalb unseres Einflusses übernehmen wir keine Haftung. Ein vertragliches Rechtsverhältnis entsteht hierdurch nicht.

Verhaltenskodex der Esser Gruppe

"Gemeinsam mit Ihnen gestalten wir eine Welt, in der wir nur das drucken, was wirklich gebraucht wird."
Unsere Mission ist es, nachhaltige Drucklösungen zu schaffen – mit höchster Qualität und Verantwortung. Der Verhaltenskodex (Code of Conduct) der Esser Gruppe ist unser Leitfaden für ethisches und gesetzeskonformes Handeln. Er richtet sich an alle Mitarbeitenden, Geschäftspartner und die Öffentlichkeit und zeigt, wofür wir stehen.

Hinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir auf geschlechtsspezifische Differenzierungen (z. B. Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen). Alle Begriffe gelten gleichermaßen für jedes Geschlecht.

Unsere Prinzipien und Werte

1. Grundsätzliche Anforderungen

  • Einhaltung geltenden Rechts: Wir halten uns immer an Gesetze und Vorschriften – Verstöße können rechtliche Folgen und Reputationsschäden verursachen. Führungskräfte kennen die relevanten Regeln ihres Bereichs und holen bei Unsicherheiten Rat ein.

  • Offene Aussprache: Wir fördern ein Klima, in dem Bedenken ohne Angst vor Nachteilen geäußert werden können. Einschüchterung oder Repressalien sind verboten.

  • Vertrauen und Respekt: Respekt, Toleranz und Chancengleichheit prägen unser Arbeitsumfeld. Diskriminierung, Belästigung oder Mobbing dulden wir nicht.

  • Interessenkonflikte: Persönliche und unternehmerische Interessen trennen wir klar. Konflikte melden wir umgehend an Vorgesetzte oder die Geschäftsführung.

  • Schutz des Firmenvermögens: Firmeneigentum nutzen wir verantwortungsvoll und ausschließlich für geschäftliche Zwecke. Betrug, Diebstahl oder Unterschlagung sind verboten.

2. Umgang mit Geschäftspartnern und Dritten

  • Beziehungen zu Geschäftspartnern: Wir handeln rechtskonform und erwarten dasselbe von unseren Partnern. Embargos und Exportkontrollen beachten wir strikt.

  • Politische Institutionen und Behörden: Transparenz und Rechtmäßigkeit bestimmen unseren Umgang mit Behörden. Bei Anfragen ziehen wir Vorgesetzte hinzu.

  • Schutz vor Korruption: Bestechung lehnen wir ab. Zuwendungen bleiben maßvoll und dienen nur geschäftlichen Zwecken – keine verdeckten Vorteile.

  • Fairer Wettbewerb: Kartellrecht und fairer Wettbewerb sind für uns selbstverständlich. Preisabsprachen oder Boykotte sind untersagt.

  • Produktsicherheit: Unsere Produkte sind sicher und erfüllen Verordnungen wie GPSR und REACH. Qualität steht an erster Stelle.

3. Umgang mit Informationen

  • Schutz geistigen Eigentums: Geistiges Eigentum respektieren und schützen wir – unerlaubte Nutzung ist verboten.

  • Datenschutz: Personenbezogene Daten behandeln wir sorgfältig nach geltenden Gesetzen. Unterstützung bietet unser Datenschutzbeauftragter.

  • Finanzielle Integrität: Unsere Finanzdokumentation ist korrekt und transparent. Bilanzmanipulationen sind ausgeschlossen.

  • Insiderhandel: Insiderinformationen nutzen oder weitergeben wir nicht. Bei Unsicherheit holen wir Rat ein.

  • Produktangaben: Unsere Werbung ist ehrlich und wahrheitsgemäß, gemäß dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG).

  • IT-Sicherheit: IT-Systeme nutzen wir sicher und nur geschäftlich. Missbrauch vermeiden wir durch Passwörter und Sorgfalt.

  • Vertraulichkeit: Vertrauliche Informationen schützen wir vor unbefugter Weitergabe – auch in sozialen Medien.

4. Mensch und Umwelt

  • Menschenrechte und Gesundheit: Wir achten Menschenrechte, lehnen Zwangsarbeit ab und fördern ein sicheres Arbeitsumfeld.

  • Faire Arbeitsbedingungen: Gesetzliche Standards zu Lohn, Arbeitszeit und Privatsphäre sind für uns Pflicht.

  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Mit modernen Technologien und umweltfreundlichen Materialien reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck – für eine grünere Zukunft.

Entscheidungsfindung

Unsicher bei einer Entscheidung? Prüfen Sie:

  • Passt sie zu unseren Werten?

  • Dient sie der Esser Gruppe?

  • Ist sie mit Ihrem Gewissen vereinbar?

  • Hält sie einer Überprüfung stand?
    Bei Zweifel: Sprechen Sie mit unseren Ansprechpartnern.

Ihre Ansprechpartner

Wir sind für Sie da:

  • Sebastian Boldt (Standorte Bretten, Ergolding, Göttingen): s.boldt(at)esser-ps.de (mailto:s.boldt(at)esser-ps.de), 0151 / 15882346

  • Datenschutz: Walter Meffie, datenschutz@esser-ps.de (mailto:datenschutz(at)esser-ps.de)
    Bedenken oder Fragen? Wenden Sie sich an Ihren Vorgesetzten oder die Geschäftsführung. Unsere Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz schützt Hinweisgeber.

Über uns

Esser printSolutions GmbH

  • Bretten: Westliche Gewerbestraße 6, 75015 Bretten

  • Ergolding: Untere Sonnenstraße 5, 84030 Ergolding

  • Göttingen: Max-Born-Ring 2e, 37077 Göttingen
    E-Mail: info(at)esser-ps.de (mailto:info(at)esser-ps.de)
    Website: www.digitaldruck-esser.de
    100 % Kompetenz im Digitaldruck – Qualität und Zuverlässigkeit seit 1905.

Stand: Januar 2025

Rohstoff Papier: Von Natur aus nachhaltig

Wenn es um die Nachhaltigkeit von Druck und Papier geht, ist es wichtig zu wissen, dass die europäische Papierindustrie weltweit führend ist, wenn es um nachhaltig beschaffte Rohstoffe, erneuerbare Energien und Recyclingquoten geht.

Nachhaltig bewirtschaftete Wälder spielen dabei auch in der Druckindustrie eine unverzichtbare Rolle. Übrigens: Zwischen 2005 und 2020 werden die europäischen Wälder um 58.390 Quadratkilometer wachsen - das ist eine Fläche größer als die Schweiz und entspricht mehr als 1.500 Fußballfeldern pro Tag!  Quelle: FAO-Daten, 2005-2020

Die Papierindustrie nutzt zudem anerkannte forstwirtschaftliche Zertifizierungssysteme. Damit wird sichergestellt, dass die Frischfasern aus nachhaltigen Quellen stammen. Papier wird in hohem Maße recycelt und in Europa durchschnittlich 3,8 Mal wiederverwendet.

Im Jahr 2020 werden in Europa insgesamt 56 Millionen Tonnen Papier gesammelt und recycelt, was einer Recyclingquote von 74 % entspricht. Dies liegt nahe an dem geschätzten praktischen Maximum von 78 %.

Digitaldruck: Von Natur aus umweltschonend.

Vor allem bei kleinen und mittleren Auflagen ist der Digitaldruck eine umweltfreundliche Option.

Durch die neuesten innovativen und umweltschonenden Drucktechnologien ist bei uns eine ökologische Druckproduktion im Digitaldruck gewährleistet. 

Der Digitaldruck schont Ressourcen, da bei diesem Druckverfahren kaum Makulatur anfällt. Ganz im Gegensatz zum Offsetdruck.

Print-on-Demand: Von Natur aus ressourcenschonend.

Digitale Druckverfahren sind material- und energiesparend. Wenn man wie wir, zusätzlich auf Print-on-Demand spezialisiert ist, dann hat man in Punkto Umweltschutz die Nase sehr weit vorn. Kein Ausschuss, keine unnötige Lagerhaltung und keine Druckprodukte die irgendwann im Müll landen weil sie längst überholt sind. Konsequent nur drucken was wirklich gebraucht wird, das ist nur im Digitaldruck möglich.

Aus diesem Grund ist die  Bedeutung des PEFC – Umweltsiegel immens. Wer nach dieser Zertifizierung produziert, steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Holz. Denn nur Holz- und Papierprodukte, die ein aufwändiges Prüfverfahren durchlaufen haben, erhalten das begehrte Zertifikat. Unser Umweltmanagementsystem ist nach ISO 14001 zertifiziert. Zusätzlich bieten wir Ihnen auf Wunsch eine CO₂-Berechnung für Ihre Druckprodukte und unterstützen Sie bei einer transparenten Umweltkommunikation.

Papierverbrauch: nur geringe Treibhausgas-Emissionen.

Der Papier-, Zellstoff- und Drucksektor verursachte 2022 in der EU-27 rund 20,46 Mio. Tonnen CO2. Bezogen auf die gesamten CO2-Emissionen der EU-27 entspricht dies rund 0,8 % - damit gehört die der Sektor zu den Branchen mit dem geringsten Treibhausgasemissionen. So sind die Kohlendioxidemissionen der Papierindustrie in 2019 um 44,8 % und 2021 um 51 % pro Tonne gesunken. Darüber hinaus ist die europäische Zellstoff- und Papierindustrie der größter industrieller Nutzer und Erzeuger erneuerbarer Energie in Europa / der EU. Der Biomasseanteil am Brennstoffeinsatz lag 2021 bei 60,5 % und 2022 bei 62,2 %.

Als grober Orientierungswert wird für Europa ein durchschnittlicher Papier- und Kartonverbrauch von 119 kg pro Kopf und Jahr angegeben. Die damit verbundene rechnerische Emission wird auf rund 73 kg CO2e beziffert; das entspräche etwa 600 km Fahrleistung eines neuen europäischen Pkw nach dem 2018er Emissionsdurchschnitt. Diese Werte sind jedoch abgeleitete Vergleichsgrößen und keine amtliche Gesamtbilanz des individuellen Papierkonsums.

Quellen: TwoSides | Cepi